Unsere Herbstexkursion ins Périgord war wieder toll. Und damit ich mir jede weitere Erklärung sparen kann, hier ein Worte, die Sandra Scheuren ersonnen hat:

Die Planung kostet recht viel Müh’
Doch jetzt um sieben in der Früh
Der rote Bus ist voll mit vielen
Eingefleischten Francophilen.
Mit sechsundvierzig Mann an Bord
Starten wir ins Périgord. (Ääääääääääh, seufz)

Der Tag bricht an, es werde Licht.
Und scheint die Sonne? – Tut sie nicht!
Hinter Wolken will sie bleiben
Und Regen prasselt auf die Scheiben.

Doch im “Büro”, in Wolfgangs Taschen,
Lagern neunzehn Calva-Flaschen.
Die erste davon ist schon leer
Zehn Meter vor der Feuerwehr.

Ein Calva hebt die Stimmung mächtig.
Beim zweiten ist sie, naja, prächtig.
Die lange Fahrt vergeht im Nu.
Wir steuern auf das Hotel zu.
In Bourges, da wird die erste Nacht
Nach Reiseplan auch schon verbracht.

Am Morgen, munter und gesund,
da läuft das Programm richtig rund.
Die Kathedrale wird bewundert,
Sie überdauert’ manch’ Jahrhundert.
In diesen Steinen kann man lesen,
Was Kunst schon damals ist gewesen.

Geschichte ist nicht bloß Kultur.
Der Himmel weint in Oradour.
Wir müssen Périgueux erreichen
Eh’ die Regenwolken weichen,
Und finden dort, was lang gesucht:
Direkt vor’m Haus die Bus-Park-Bucht.

Doch bloß nicht auf dem Zimmer hocken,
ein jeder macht sich auf die Socken:
Das Restaurant (das wird ja heiter)
liegt vier-, fünfhundert Meter weiter.

Ob es donnert oder friert,
Wird jeden Tag dorthin spaziert.
Ohne Mühe kein Diner
In unserem Garden Ice Café.

Am Samstag gibt es freie Stunden,
Das Städtchen gründlich zu erkunden.
Der Sonntagsausflug nach Bordeaux
Macht nicht nur die Herren froh.
Die Läden sind zwar teils geschlossen,
Der Wein gemütlich doch genossen.

Am nächsten Tag ein’ andere Welt
Wird im Fackellicht erhellt.
Die rote Kuh, der schwarze Stier,
Die Pferde und das Einhorntier,
Mit Bison, Hirschen, allerlei:
Lascaux’ Höhlenmalerei.

Dann weiter, diese Stadt kennt jeder,
das hübsche Sarlat-la-Canéda. (Ääääääääääh, sorry)
Für Wein berühmt ist Bergerac –
Was kauft der Wolfgang? – Nagellack!
Das war, Ihr wisst es ganz genau,
Ein Mitbringsel für seine Frau.

Zu Hause freut sich Hanni sehr,
Die beiden wollen gleich ans Meer.
Denn Wolfgang hat die Fahrt gemeistert,
Die Leute sind auch schier begeistert:
Du bist der beste, das ist klar.
Hab Dank, und bis auf nächstes Jahr!

Sandras Gedicht

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